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Geschichte des Faserleinanbaus

Zu den ältesten und interessantesten Kulturarten gehört auch Flachslein. Man weiß, dass er schon 5000 bis 4000 vor Christus z.B. von den Ägyptern angebaut wurde. Im Mittelalter hat man auf dem ganzen Erdball Leinenhandel betrieben. Nach und nach wurden Fabriken erbaut und der Flachs wurde zu verschiedenen Produkten verarbeitet. Für den Anbau war Handarbeit erforderlich, die nicht von Maschinen ersetzt werden konnte. Der Anbau von Faserlein ging deswegen in den letzten Jahrhunderten mächtig zurück. Neue Methoden wurden im 19. Jahrhundert gefunden, mit denen die billigeren Baumwollfasern mit der Maschine verarbeitet werden konnten. Deswegen war der Untergang für den Faserleinanbau nicht mehr aufzuhalten. (Isabell)

Das Leinen (Flachs)

  Das weiße Leinen war im alten Ägypten ein Zeichen göttlicher Reinheit. Auch Priester  trugen  Kleidung aus. Leinen .Mumien waren ebenfalls in Tüchern aus Leinen eingewickelt. Es war schon ein Wunder, dass die Ägypter das Leinen so fein  herstellen konnten.Wir  heutzutage bringen es  kaum zustande,es so fein mit unseren Maschinen  herzustellen. Pfahlbauten der jüngeren Steinzeit bewiesen, dass die Flachskultur  bis in die Vorgeschichte  der Menschheit zurückreicht. Im Altertum  diente Leinen für Wäsche ,,technische Gewerbe" (Schiffsegel) .Später wurde in den  südlichen Ländern weniger Flachs angebaut . Im 12. und 13. Jahrhundert wurde in Deutschland sehr viel Flachs angebaut:Lausitz und Schliesien sind auch heute wichtige Anbaugebiete. Der Leinenverarbeitung  verdankten Städte wie Ulm und Nürnberg ihren Reichtum.Das Leinen verlor seit Mitte des 19 Jahrhunderts an Bedeutung als die Baumwolle ihren Siegeszug antrat (Elena).  

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