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Leinsamen

Nahaufnahme

Die einzelnen Leinsamen sind nur ca. 5mm groß.

Die weiteren Stadien des Wachstums kann man auf der  Flachsgartenseite sehen.

Die Flachspflanze

Die Flachspflanze ist der zweitwichtigste Textilrohstoff, der von Pflanzen gewonnen wird. Feine Garne, wie man sie vor allem für Bekleidungstextilien braucht, bekommt man aber nur von den hockgezüchteten Sorten, die weiß blühen. Die Flachspflanze wächst mit langen, wenig verzweigten Stängeln und tägt nur kleine Samenkörner. Die übrigen Sorten haben kürzere Stängel und größere Samen. Aus ihnen kann man Fasern und Öl (Leinöl) gewinnen. Sie werden in Osteuropa und in den USA angebaut. Die Fasern werden aus den                Stängeln der Pflanze gewonnen und sind Bastfaser. Die dünnen Stängel enthalten mehr Bast als die groben Sängel. Flachs braucht einen warmen, feuchten  jedoch gegen Nässe geschützten Boden. Flachs braucht zum Wachsen ausreichend Wasser und genügend hohe Luftfeuchtigkeit. (Tim)

Die Pflanze

Die Pflanze  wird 1m hoch und blüht blau. Der Flachs wird Mitte bis Ende April gesät. Manche Sorten werden etwa am 25. Mai oder am 15. Juni gesät. Gute Bodenbeschaffenheit ist Voraussetzung, auf jeden Fall muss der Acker unkrautfrei sein, damit nicht zu oft gehackt werden muss. Der Lein reift ungefähr 12-14 Wochen nach der Saat. Der Bauer erkennt die Reife, wenn die Fruchtknoten oder "Bollen" im Wind klappern. (Marcel)

in der Blüte

Geernteter Flachs

Eigenschaften

Garn aus Flachs ist reißfest, nassfest und kochecht. Er fusselt nicht und es fühlt sich auf der Haut kühl an. Solche Garne können Feuchtigkeit aufsaugen. Sie haben einen natürlichen Glanz. Leinen knittert stark. Der Stoff weist Garnunreglmäßigkeiten auf.

Verwendung
Aus Flachsfasern kann Wäsche (Bettlaken, Tischwäsche, Gläser-, Geschirr-, Handtücher) hergestellt werden. Auch Oberbekleidung (Blusen, Kleider, Hosen) kann hergestellt werden. Aus Flachs können auch Dekorationsstoffe hergestellt werden. (Bianka)

Lein - eine empfindliche Pflanze

Nie findet man ein Feld, auf dem 2 Jahre nacheinander Lein angebaut wird.Um den Boden nicht zu erschöpfen und Krankheiten zu vermeiden, wartet man 5 bis 7 Jahre bevor Lein wieder auf einem Acker angepflanzt wird. Lein wächst schnell, etwa 1 Meter in 100 Tagen ! Es hängt sehr von der Witterung ab, wie hoch der Ertrag eines Leinfeldes ist. Gefährlich für die Pflanzen sind starker Regen und Sturm, denn sie knicken leicht um. Bei der Ernte wird Lein ausgerissen und nicht gemäht. Dies wird gemacht, um die volle Länge der Stängel zu bewahren. Die abgerissenen Stängel werden danach in Schwaden niedergelegt. Die Ernte geht von Anfang Juli bis Mitte August. (Andreas)

Die Pflanze

Lein (=Flachs ) kann bis über einen Meter hoch werden. Der Stängel ist stark basthaltig. Am Ende des Stängels stehen die Trugdolden der blauen, weißen oder rosa Blüten. Die Stängelblätter sind schmal und länglich. Die Blüten sind fünfzählig. Jede Blüte ist nur vom Morgen bis zum Mittag geöffnet. Dann fallen die Kornblätter ab. Nach der Befruchtung entwickelt sich die Kapsel . In der Kapsel sind die öl- und eiweißhaltigen Samen enthalten . Wegen der unterschiedlichen Verwendungen entstanden  auch verschiedene Leintypen. Der Öllein bleibt niedrig, ist stark verzweigt und vielblütig mit großen Blüten, Früchten und  Samen. Faserlein  hat lange und wenige verzweigte Stängel. (Annette)

Ölpflanzen

Die Samen vom Flachs heißen Leinsamen. Sie haben einen hohen Ölanteil und sind ein gutes Viehfutter. Sie haben auch viele Proteine in sich.Geschrotete Körner eignen sich auch gut als Futter für Kälber, um sie von der Milch zu entwöhnen, und als Schonkost für kranke Tiere. Auch Hühner picken die Samen gerne auf. Aus Leinsamen kann man Öl gewinnen. Aber das Öl schmeckt nicht gut. Daraus stellt man hauptsächlich Seife, Farbe und Druckerschwärze her. (Melanie)

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