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Projekttag

Am 13.06.2001 haben wir einen Projekttag zum Thema “vom Flachs zum Leintuch” im Hohenloher Freilandmuseum durchgeführt.

In Wackershofen
Die Viertklässler der Grundschule Michelbach gingen am Mittwoch, den 13.6.2001, nach Wackershofen. Am Nachmittag gingen wir an die Geräte, mit denen man früher Flachsfasern gewonnen hat. Das erste Gerät hieß Flachsbrech. Man musste ein Holzteil auf einem Gestell hoch und runter bewegen, damit die Stängel gebrochen wurden. Das zweite Gerät hieß Schwingstock und Schwing. Mit einer Art Stock, der wie ein Messer aussieht, schlägt man auf die gebrochenen Stängel. Wenn man das intensiv gemacht hatte, fielen die Stängelteile ab. Das letzte Gerät hieß Flachshechel. Es sah aus wie eine Bürste mit Zinken. Da durch zogen wir das Flachsbündel. Wir benutzten erst weiter auseinander stehende Zinken und dann engstehende. Schließlich war der letzte Rest abgefallen. Dann gingen wir hoch zum Spinnen und Weben.

Das übten wir aber mit Rohwolle, weil das leichter war. Beim Spinnrad half uns Frau Schneider, weil es schwer war, immer das gleiche Tempo zu behalten. Wir haben Schafwolle genommen um einen Faden zu gewinnen. Das gleiche kann man auch mit einer Handspindel machen, nur eben von Hand. Am Webstuhl mussten wir den Faden veweben. Damit das passierte, musste man auf ein Pedal treten. Dann gingen die Fäden auseinander und wir zogen den Faden durch. So wurde das Webstück immer länger. (Erik)

Vom Flachs zum Leinen
Wir, die 4. Klasse der Grundschule, nahmen am Mittwoch, den 13. 6. 2001, an einem Projekt des Freilandmuseums Wackershofen teil. Dort durften wir ausprobieren, wie man früherdie Fasern des Flaches freilegte und bekamen gezeigt, wie man Schafwolle verspann und verwebte. Mit einem Flachsbrech wurden harte Stängel gebrochen. Mit dem Schwingstock und dem Schwing wurden die letzten harten Stängelteile gebrochen. Lose Stängelteile fielen einfach ab. Dann zogen wir den gebrochenen Flachs durch vier verschieden grobe Flachshecheln. Flachshecheln sehen aus wie Kämme aus Eisen und sind dazu da, die letzten Stängelteile von den Fasern zu lösen. In einem Gebäude bekamen wir gezeigt, wie man Schafwolle vespinnt. Den gewonnenen Faden durften wir anschließend an einem Webstuhl verweben. (Andreas)

Ausflug nach Wackershofen
Passend zu unserem Flachsprojekt gingen wir am 13.06.2001 ins Freiland Museum Wackershofen. Dort erklärte uns Frau Schneider wie man früher den Flachs mit Hand verarbeitete. Wir durften die verschiedenen Geräte ausprobieren, was sehr mühsam war. Zuerst ist der Flachsbrech dran: Man legt sein Flachsbündel drauf und bewegt das Holzteil hoch und dann wieder herunter. So wird der Stängel gebrochen. Dann kommt der Schwingstock und Schwing dran. Mit einer Art Stock schlägt man auf die gebrochenen Stängel. So fallen die Stängelteile ab. Die Flachshechel ist eine Art Bürste, durch die der Flachs gezogen wird. Dadurch fallen die letzten Stängelreste ab. Diese Bürsten gibt es in verschiedenen Arten, mal sind sie grob, mal sind sie fein. Das ist ganz unterschiedlich. Nun ist der Flachs fast fertig. Er muss nur noch gesponnen und gewoben werden. Dies geschieht mit einer Handspindel oder einem Spinnrad. Damit werden die Fasern versponnen. Das Spinnen am Spinnrad ist gar nicht so einfach. Man muss mit dem Fuß immer das gleiche Tempo haben und dabei noch den Faden halten. Wenn das geschehen ist, wird gewoben. Das haben früher immer die Männer gemacht, weil das sehr viel Kraft verlangte. (Isabell)

Auf der Seite Verarbeitung gibt es weitere Bilder von unserem Besuch im Freilandmuseum Schwäbisch Hall.

Wir haben auch einige Video-Clips (Vosicht sehr große Dateien, es dauert sehr lange zum laden und man braucht einen aktuellen Player - MPEG4):

 

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